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Hier schreibe ich regelmäßig über meinen Arbeitsalltag, Neuigkeiten aus der Welt des Übersetzens und vieles mehr. Haben Sie einen Vorschlag für einen Beitrag? Oder eine Rückfrage zum Inhalt? Schreiben Sie mir einfach – ich freue mich!

Neueste Beiträge

Was für Texte kann ich übersetzen?

Theoretisch kann ich jeden Text übersetzen – und dazu noch in beide Richtungen, d.h. aus dem Deutschen ins Englische oder auch umgekehrt.

In der Praxis nehme ich allerdings nicht jeden Auftrag an.

Denn es ist – wie in jedem Beruf – sehr wichtig die eigenen Stärken zu kennen.

Ich übersetze gerne diverse Wirtschaftstexte, oft aus dem Marketingbereich – Kundenkommunikation (z.B. Newsletter oder Blogbeiträge) und PowerPoint-Präsentationen gehören zu meinem Übersetzungsalltag.

Firmenhomepages sind auch typische Aufträge, die ich gerne übernehme.

Ebenso übersetze ich oft juristische Texte – vor allem Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs), Datenschutzerklärungen oder Verträge.

Ich habe viel Erfahrung mit diesen Textsorten und als qualifizierter Wirtschaftsrechtsassistent verfüge ich auch über das nötige Hintergrundwissen.

Auch Texte von Hochschulen – z.B. Prüfungsordnungen oder wissenschaftliche Arbeiten aus geisteswissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen – sind für mich kein Problem.

Das sind natürlich nur einige Beispiele von meiner Arbeit, aber so können Sie sich auf jeden Fall ungefähr ausmalen, auf welche Fachgebiete ich mich konzentriere.

Was für Texte nehme ich in der Regel nicht an bzw. welche Aufträge leite ich stattdessen an einen Kollegen oder eine Kollegin weiter?

Dazu gehören Texte aus dem medizinischen oder pharmazeutischen Bereich, sowie sehr technische Texte (z.B. aus dem Ingenieurwesen).

Generell übersetze ich auch keine Texte ins Deutsche (d.h. in die Fremdsprache), da ich nach dem „Muttersprachenprinzip“ arbeite, um die Qualität zu gewährleisten.

Als englischer Mutterprachler kann ich Qualitätsübersetzungen am ehesten garantieren, indem ich nur aus dem Deutschen ins Englische übersetze.

Wenn sich das alles etwas kompliziert anhört, machen Sie sich keine Sorgen!

Ganz egal, was für einen Übersetzungsauftrag Sie haben, können Sie sich jederzeit sehr gerne an mich wenden. Dank meiner Mitgliedschaft im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) verfüge ich über ein großes Netzwerk an Kollegen und Kolleginnen.

Wenn ich Ihren Auftrag nicht persönlich annehmen kann, kenne ich bestimmt jemanden, der Ihnen hilft.

Haben Sie eine Frage oder hätten Sie gerne ein kostenfreies Angebot? Schreiben Sie mir eine Mail an info@geoffreymiller.de.

Ich antworte Ihnen höchstpersönlich!

Posted on December 1, 2021

Wird der Bedarf für Übersetzungen ins Englische weiterhin steigen?

Vor kurzem hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Bekannten.

Er meinte, der Bedarf für Übersetzungen ins Englische würde langfristig fallen, da immer mehr Menschen weltweit immer besser Englisch können.

Man würde doch zunehmend direkt auf Englisch schreiben, als Verkehrssprache, so seine Meinung.

Andere Sprachen würden dabei an Bedeutung verlieren - und Übersetzungen ins Englische würden überflüssig.

Das ist auf jeden Fall ein interessantes Argument!

Es stimmt auf jeden Fall, dass immer mehr Menschen weltweit Englisch können.

Im Jahre 1900 belegte Englisch nur den dritten Platz, wenn es um die meistgesprochenen Sprachen der Welt ging – damals waren es 270 Millionen Menschen.

Heute ist Englisch die unangefochtene Nr. 1 – mit sage und schreibe 1,2 Milliarden Nutzern.

Englisch ist die Weltsprache schlechthin, wenn man sowohl Muttersprachler, als auch Englischlernende zusammenrechnet.

Aber ich bin mir trotzdem sicher, dass der Bedarf für professionelle Übersetzungen langfristig nur steigen wird.

Das liegt daran, dass selbst in Ländern wie Deutschland oder der Schweiz, deren Staatsbürger auf jeden Fall sehr fortgeschrittene Englischkenntnisse haben, die Landessprachen nach wie vor eine sehr große Rolle spielen.

Die wenigsten Unternehmen in den nicht-englischsprachigen Ländern haben wie die französische Dienstleistungsfirma Sodexo Englisch als Arbeitssprache angenommen.

Wir lieben dafür einfach unsere Muttersprachen zu sehr – und das ist gut so!

Nur in unserer Muttersprache können wir uns so richtig und ohne Kompromisse ausdrücken.

Die Globalisierung wird allerdings weiterhin zunehmen – auch trotz Corona.

Und sobald der internationale Handel ins Spiel kommt, sind Übersetzungen ins Englische gefragt.

Und gerade deswegen bin ich fest davon überzeugt, dass der Übersetzungsmarkt weiterhin nur wachsen wird.

Was ist Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie mir eine Mail an info@geoffreymiller.de.

Ich antworte Ihnen höchstpersönlich!

Posted on November 24, 2021

Wie wird man eigentlich Übersetzer?

Vor kurzem wurde ich gefragt, wie ich eigentlich Übersetzer wurde.

Gute Frage!

Viele Kollegen und Kolleginnen haben Übersetzungswissenschaft studiert.

Ich bin aber eher ein Quereinsteiger – ich habe die staatliche Prüfung abgelegt.

Die kann man auch nebenberuflich machen.

Die staatliche Prüfung hatte ich in Hessen abgelegt, als ich noch in Deutschland wohnte und dort an der Uni Mainz Englisch unterrichtete.

Die Prüfung besteht (oder wenigstens damals bestand) aus drei Teilen, nämlich Hausarbeiten, Klausuren und mündlichen Prüfungen.

Ich kann Ihnen etwas verraten - die Prüfung ist nicht leicht!

Es wird in jeder Phase erwartet, dass man diverse Texte zu verschiedenen Themen in beide Richtungen übersetzt – ohne Wörterbücher oder andere Hilfen.

Ich konnte damals auch Fachgebiete auswählen – wenn ich mich recht entsinne, ich hatte Wirtschaft und Geisteswissenschaften genommen.

Wenn man die staatliche Prüfung bestanden hat, darf man Mitglied im Berufsverband BDÜ werden.

Das ist natürlich keine Pflicht – in Deutschland und anderswo gehört Übersetzung ja zu den ‚freien Berufen‘.

Die BDÜ-Mitgliedschaft ist aber ein gutes Zeichen für Qualität.

Man kann eigentlich ganz ohne Abschlüsse Übersetzer werden.

Das würde ich allerdings nicht empfehlen.

Wenn ich an die staatliche Prüfung zurückdenke, glaube ich auf jeden Fall, dass die Prüfung mir geholfen hat.

Man lernt dabei die „Übersetzungskunst“ erstmal so richtig kennen.

Interessen außerhalb des Übersetzens selbst sind aber auch sehr wichtig.

Es hilft, wenn man viel zu einem Thema in beiden Sprachen liest und ggf. schreibt.

Ich interessiere mich sehr für Politik.

Ich lese viel zum Thema auf Deutsch und Englisch und habe Politikwissenschaft auch studiert.

Da viele meiner Übersetzungen auch einen politischen oder juristischen Bezug haben, ist dieser Hintergrund natürlich sehr hilfreich.

Das Leben als Übersetzer ist immer interessant!

Ich lerne eigentlich jeden Tag etwas Neues – und es macht auch Spaß :)

Haben Sie Fragen zu meiner Laufbahn als Übersetzer? Schreiben Sie mir eine Mail an info@geoffreymiller.de. Ich antworte Ihnen höchstpersönlich!

Posted on November 16, 2021

Lohnt sich eine englischsprachige Website auch für KMUs?

Lohnt sich eine englischsprachige Website, auch wenn man ein eher kleineres Unternehmen betreibt, das hauptsächlich Kunden aus dem DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) bedient?

Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns mal einfach einige Zahlen an.

  • Laut einem Bericht von CSA Research („Can’t Read, Won’t Buy“) besuchen 72 Prozent der Verbraucher überwiegend Webseiten in ihrer Muttersprache.

  • Nach Angaben der OECD belegt Deutschland bereits jetzt den 12. Platz für seinen Migrantenanteil – Tendenz steigend.

  • 13 Prozent aller in Deutschland lebenden Personen sind in einem anderen Land geboren.

Für viele dieser Migranten funktioniert Englisch als Verkehrssprache – auch wenn sie Deutsch gut können.

Aber es gibt auch weitere Gründe, wieso eine englischsprachige Webpräsenz auch für KMUs sinnvoll ist.

Englisch bringt Ihrem Unternehmen nämlich auch Vorteile bei den Suchmaschinen – sprich Google und Bing.

Die Suchmaschinen prioritisieren nämlich mehrsprachige Webauftritte für Nutzer, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Und dazu noch:

Wenn Ihre Homepage auf Englisch steht, erhält Ihr Auftritt generell bei Google ein höheres Ranking – da die Seite einfach für einen größeren Anteil der Nutzer relevant ist.

Umso erstaunlicher wird es daher, dass die englischsprachige Webpräsenz gerade bei kleineren Unternehmen oft fehlt.

Ergreifen Sie sich diesen Wettbewerbsvorteil noch heute, indem Sie eine Übersetzung beauftragen.

Gerne kann ich das Übersetzungspotenzial für Ihre Homepage mit Ihnen näher besprechen – eine Mail an info@geoffreymiller.de genügt.

Ich antworte Ihnen höchstpersönlich!

Posted on November 8, 2021

Ersetzt Google Translate die professionelle Humanübersetzung?

Wenn wir über professionelle Übersetzungen reden, gibt es immer einen unsichtbaren Elefanten im Raum – nämlich Google Translate.

Im Internet werden automatische, maschinelle Übersetzungen einfach und unkompliziert in die Google-Suchergebnisse und auf Facebook und Twitter direkt integriert.

„Diese Seite übersetzen“ – es könnte nicht einfacher sein!

Und es lässt sich nicht verleugnen, die Ergebnisse von Google Translate werden immer besser – auch dank der künstlichen Intelligenz, die zunehmend eingesetzt wird.

Für viele Zwecke liefern Google Translate und Co. ganz brauchbare Übersetzungen.

Je nach Textsorte, manchmal sogar sehr gute Übersetzungen.

Aber halt nicht immer.

Und wenn man eine professionelle Übersetzung braucht, ist die Kalkulation sowieso anders.

Wir kennen alle die lustigen Fehler, die durch die maschinelle Übersetzung aufkommen.

Laut Chip.de wurde vom Google Übersetzer zum Beispiel lange „Kernseife“ als atomar verseuchte „nuclear soap“ übersetzt.

Bei der künstlichen Intelligenz handelt es sich um ein zweischneidiges Schwert.

Die maschinellen Übersetzungen wirken dadurch natürlicher – aber die Fehler werden noch gravierender.

Insbesondere bei juristischen Texten – etwa Verträgen oder Datenschutzerklärungen – wäre die Nutzung von Google Translate gefährlich.

Aber auch bei anderen Textsorten – wie etwa Marketingtexten – ist die maschinelle Übersetzung problematisch.

Schließlich hinterlässt eine schlechte Übersetzung einen schlechten Eindruck bei Ihren Kunden – und wer will das überhaupt?

Und gerade Werbeslogans und Marketingtexte im Allgemeinen sind für die maschinelle Übersetzung starker Tobak.

Letztendlich kommt es bei Übersetzungen immer auf den Anwendungszweck an.

Für den privaten Gebrauch reicht Google Translate oft völlig aus.

Wenn Sie eine professionelle Übersetzung für Ihr Unternehmen benötigen, überlassen Sie nichts dem Zufall.

Gerne berate ich Sie per Mail – info@geoffreymiller.de.

Ich antworte Ihnen persönlich – und ich helfe Ihnen direkt und unkompliziert.

Let’s go!

Posted on November 1, 2021